Institut für psychoanalytische Paar- und Familientherapie e.V.
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Fort- und Weiterbildungsplan psychoanalytische Paar- und Familientherapie
Ein dreijähriges Curriculum in sechs Wochenblöcken

   

PSYCHOANALYTISCH BEGRÜNDETE FAMILIENTHERAPIE UND RICHTLINIEN-PSYCHOTHERAPIE

Das Institut für psychoanalytische Paar- und Familientherapie bemühte sich gemeinsam mit dem Bundesverband Psychoanalytische Paar- und Familientherapie (BvPPF), hier insbesondere mit den Instituten aus München und Gießen, seit 1996 um Abrechnungsmöglichkeiten für Paar- und Familientherapie im Rahmen der Richtlinien-Psychotherapie. Anfang 1997 wurden die Möglichkeiten zur Durchführung von Paar- und Familientherapie in den Psychotherapievereinbarungen dadurch erweitert, dass bei der Hinzuziehung von Bezugspersonen in der tiefenpsychologisch fundierten und analytischen Psychotherapie auch die Durchführung von Doppelstunden möglich ist (vgl. Deutsches Ärzteblatt 94, H 8 v. 21.02.1997).

Der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat später auch die Psychotherapie-Richtlinien dahingehend geändert, dass Einzeltherapie des sog. Indexpatienten bei einem Setting mit intensiver Einbeziehung von Partner und/oder Familie im Verfahren der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie auch in Doppelstunden durchgeführt werden kann. Es können faktisch Paar- und Familiengespräche in größerem Umfang mit entsprechender Begründung an den Gutachter im Rahmen der Richtlinien-Psychotherapie durchgeführt werden. Es heißt jetzt in den Psychotherapie-Richtlinien wie folgt, Abschnitt E Par. 23b (1)2.: »Behandlungen können als Einzeltherapie des Indexpatienten auch in Doppelstunden bei intensiverer Einbeziehung von Partner und/oder Familie durchgeführt werden. Die entsprechenden Stunden werden auf das Gesamtkontingent angerechnet«.
Der entsprechende Beschluss ist am 04.01.2004 in Kraft getreten. Eine analoge intensivere Einbeziehung von Partner/Familie im Rahmen einer analytischen Psychotherapie wurde vom Arbeitsausschuss Psychotherapie-Richtlinien nach sorgfältiger Diskussion nicht für sachgerecht gehalten.

 

 

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